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- Energiespartipps - - Lüften -

Richtig lüften

Dicke Luft vermeiden

Wir benötigen stündlich etwa 20 bis 30 m³ Frischluft. Behaglichkeit und Leistungsfähigkeit leiden rasch unter verbrauchter und stickiger Luft, zudem können Belastungen von Schadstoffen aus Baustoffen, Möbeln (flüchtige organische Verbindungen, Formaldehyd, usw.) oder dem Untergrund (Radonbelastung) ausgehen. In einem Haushalt werden außerdem durch Atmung, Kochen, Duschen, Wäschetrocknen usw. pro Person mehrere Liter Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben. Wird diese Feuchtigkeit durch Lüften nicht ausreichend abgeführt, kann sie an kalten Stellen kondensieren und es können sich dort Schimmelpilze bilden oder gar Feuchteschäden am Bauwerk entstehen. Durch Fensterlüften gehen aber auch 20 bis 30 % an Heizenergie verloren.

Achtung: Liegt die Luftfeuchtigkeit über eine längere Zeit über 70%, dann kann diese an den Wandoberflächen kondensieren und das Schimmelrisiko steigt!

Regelmäßiges Lüften

Je nachdem, wie lange man sich in Räumen aufhält, sollten diese mindestens zwei bis vier Mal täglich gelüftet werden.

Querlüften

Die effizienteste Art zu lüften ist die kurze Querlüftung über zwei gegenüberliegende Fenster oder Türen. Ist dies nicht möglich, kann das Stoßlüften bei weit geöffneten Fenstern für einen raschen Luftwechsel sorgen.

Heizkörper während des Lüftens abdrehen

Dadurch können unnötige Energieverluste vermieden werden.

Lüften feuchter Räume

Küche und Bad immer direkt nach dem Duschen, Kochen, Waschen oder Wischen lüften.

Nicht über gekippte Fenster lüften

In Kippstellung wird die Luft nur langsam gewechselt und dabei geht viel Energie verloren. Darauf sollte deshalb nur in Jahreszeiten zurückgegriffen werden, in denen nicht geheizt wird.

Nicht indirekt lüften

Unbeheizte und wenig gelüftete Räume sollte man nicht durch die warme feuchte Luft aus anderen Räumen mitheizen, weil damit viel Feuchte und wenig Wärme in den unbeheizten Raum gelangen.

Keller im Sommer nur morgens und abends lüften

Keller sollten zur Schimmelvermeidung in der warmen Jahreszeit möglichst wenig und vorzugsweise in den kühlen Morgenstunden gelüftet werden.