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Gemeinde Eppan wird KlimaGemeinde

Eppan wird KlimaGemeinde
Die Gemeinde Eppan hat ein ambitioniertes Ziel festgesetzt. Sie will KlimaGemeinde werden. Dazu wurde mit der KlimaHaus Agentur die Basisvereinbarung für die Zertifizierung unterzeichnet und ein EnergyTeam gegründet um nachhaltige Konzepte umzusetzen.

Das Programm KlimaGemeinde unterstützt die Gemeinde Eppan bei der Erstellung eines langfristigen kommunalen Energie- und Klimastrategie. Die möglichen Maßnahmen reichen dabei von der Energieeffizienzsteigerung öffentlicher Gebäude und Anlagen, Optimierung der Ver- und Entsorgung, dem Ausbau erneuerbaren Energien, Infrastrukturplanung, über ein nachhaltiges Mobilitätskonzept bis hin zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Im Rahmen des KlimaGemeinde Programms führt die Gemeinde Eppan ein Energiemanagementsystem ein, das auf den internationalen Standards des European Energy Award EEA beruht, die bereits in vielen Gemeinden Österreichs, der Schweiz, Deutschlands und Belgiens mit Erfolg angewendet werden. Gemeinden, denen es gelingt ambitionierte Energieeinsparziele umzusetzen, werden mit der KlimaGemeinde Zertifizierung ausgezeichnet. Das KlimaGemeinde Programm ist damit zugleich eine konkrete Maßnahme zur Erreichung der ambitionierten Ziele des KlimaLand Plans der Autonomen Provinz Bozen. Laut KlimaLand Plan soll der CO2-Ausstoß pro Einwohner bis 2050 auf 1.5 Tonnen reduziert und 90% des Energieverbrauchs mit lokalen und klimafreundlichen Energiequellen gedeckt werden. Gegenwärtig emittiert ein Südtiroler pro Jahr circa 5 Tonnen CO2. Der Stromverbrauch privater Haushalte und des Gewerbesektors verzeichnete in den letzten Jahren einen leichten Anstieg. Konkrete Handlungen auf lokaler Ebene können zur Umkehrung dieser Trends beitragen.

Das neue Energyteam, bestehend aus Bürgermeister Wilfried Trettl, Referent für Energie Roland Faller, Referentin für Mobilität Dr. Sigrid Mahlknecht Ebner, Beirätin für Energie und Zivilschutz Petra Prackwieser, Mitarbeiterin des Amtes für Umwelt Frau Renate Larcher und KlimaGemeinde Beraterin Christine Romen, ist künftig für die Umsetzung des Programmes in der Gemeinde zuständig.
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