OK Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
News

Neues Interreg-Projekt "Alpines Bauen - Low Tech"

Low Tech
Das Interreg Projekt „Alpines Bauen – Low Tech“ wurde am Mittwoch, den 11.01.2017 in Bozen mit einem Kick-Off-Meeting aller beteiligten Projektpartner gestartet. Das Projekt ist eine 30 monatige Kooperation aus fünf Partnern des Landes Salzburg und der Autonomen Provinz Bozen.

Hinter dem Begriff „Low Tech“ verbirgt sich eine Konstruktionsphilosophie, die bewusst auf komplizierte Technik verzichtet und einfache Wirkprinzipien nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Entwicklung von Low Tech-Gebäuden nutzt. Anstoß dieser Philosophie gibt der Umstand, dass moderne Gebäude in den letzten Jahren komplexer geworden sind: Immer effizientere Gebäude erfordern oft eine technisch ausgeklügelte Bauweise einhergehend mit einem hohen Standard der gebäudetechnischen Anlagen. Das wirkt sich auf Planung, Bauausführung, Nutzung und Wartung aus und wirft die Frage auf, ob diese Anstrengungen stets im Verhältnis stehen zu angestrebten Energieeinsparungen sowie der Verringerung von CO2-Emissionen und dem ökologischen Fußabdruck. Eine Herausforderung für die Zukunft sind Häuser, die energieeffizient und kostengünstig, in ihrer Nutzung einfach, zuverlässig und robust sind, ohne dabei den Wohnkomfort herabzusetzen. Im Rahmen des Interreg Projektes „Low Tech“ werden die Anforderungen an ein alpines Low Tech-Gebäude untersucht, die entscheidenden Kriterien identifiziert und deren Praxistauglichkeit geprüft.

Die Leitung des Projektes hat die Agentur für Energie Südtirol-KlimaHaus übernommen. Die Projektpartner aus Südtirol sind die IDM und EURAC und aus Österreich ITG-Innovationsservice Salzburg, die WKS Bauinnung, die Universität für angewandte Wissenschaften Salzburg und das Holzcluster.