Bauen für die Zukunft: Die Gewinner der KlimaHaus Awards 2026 zeigen, wie die Energiewende im Gebäudesektor gelingt
Gebäude sind keine stummen Zeitzeugen, sie sind aktive Mitgestalter unserer Umwelt. Rund 40 Prozent des globalen Energieverbrauchs entfallen auf den Bausektor – ein Hebel von enormer Tragweite im Kampf gegen die Erwärmung unseres Planeten. Wo Energieeffizienz, Kreislaufdenken und architektonische Qualität mit Wohn- und Nutzungsbedürfnissen in Einklang gebracht werden, mehr als nur Wohn- oder Arbeitsraum: Es entsteht gesellschaftlicher Mehrwert.
Bei den diesjährigen KlimaHaus Awards 2026 hat die Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus gestern Abend (24.09.2026) jene Leuchtturmprojekte ausgezeichnet, die eindrucksvoll beweisen, dass nachhaltiges Bauen kein Kompromiss oder gar Verzicht an Lebensqualität, sondern ein Gewinn für Bauherren und die Allgemeinheit ist. Aus der Fülle der im vergangenen Jahr zertifizierten Objekte wählte eine Fachjury fünf Siegerprojekte aus, die diese Herausforderung besonders innovativ und vorbildlich, aber auch auf sehr unterschiedliche und vielfältige Weise umgesetzt haben. Ergänzt wurden die Preise durch die Würdigung langjährigen Engagements sowie der durch eine Onlineabstimmung ermittelte Publikumspreis.
Die Fünf Jury-Preisträger 2026: Exzellenz in Bild, Form und Funktion
Neben den Jurypreisen wurde der Fidelity Cube verliehen. Er ging in diesem Jahr an den verdienten KlimaHaus Berater Marco Mauro. Die Auszeichnung ehrt sein langjähriges, unermüdliches Engagement und seine fachliche Konsequenz, die KlimaHaus-Baukultur in der Praxis zu verankern und weiterzugeben.
Der Publikumspreis, der im Rahmen einer Online-Abstimmung ermittelt wurde, ging an die Grundschule Sarnthein. Das zukunftsweisende Bildungsgebäude im Sarntal erfüllt den Nullemissionsstandard und überzeugte die Öffentlichkeit mit seiner kompakten, tageslichtdurchfluteten Architektur, dem Anschluss an das lokale Fernwärmenetz und einem minimalen CO₂-Fußabdruck von lediglich 22 kg CO₂/m²a.
Ein Signal weit über die Branche hinaus
„Die KlimaHaus Awards sind weit mehr als eine Würdigung herausragender Architektur“, betont Landesrat für Energie, Natur-, Umwelt-, und Klimaschutz Peter Brunner. „Die ausgezeichneten Projekte beweisen Mut und zeigen, dass klimagerechtes Bauen keine Einschränkung ist. Indem wir den Gebäudebestand energetisch optimieren, sparen wir nicht nur Kilowattstunden, sondern schaffen zugleich die Grundlage für nachhaltige, komfortable und zukunftsfähige Lebensräume.“
„Die KlimaHaus Awards sind weit mehr als eine Huldigung hervorragender Architektur“, betont Energie- und Umweltlandesrat Peter Brunner. „Die prämierten Bauherren und Planer beweisen Mut. Sie zeigen, dass klimagerechtes Bauen keine Einschränkung bedeutet, sondern der Schlüssel zu mehr Wohnkomfort, niedrigeren Betriebskosten und echter Enkeltauglichkeit ist. Wenn wir den Gebäudebestand energetisch optimieren, sparen wir nicht nur Kilowattstunden – wir schützen unsere Ressourcen und schaffen gesunde Räume für die gesamte Gesellschaft.“ Hochbaulandesrat Christian Bianchi betonte in seiner Laudatio die Wichtigkeit des Zusammenspiels von Planern, Bauwirtschaft und Handwerk, die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand und unterstrich die Strahlkraft des Vorzeigemodells-KlimaHaus weit über die Landesgrenzen hinaus.
Bei den diesjährigen KlimaHaus Awards 2026 hat die Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus gestern Abend (24.09.2026) jene Leuchtturmprojekte ausgezeichnet, die eindrucksvoll beweisen, dass nachhaltiges Bauen kein Kompromiss oder gar Verzicht an Lebensqualität, sondern ein Gewinn für Bauherren und die Allgemeinheit ist. Aus der Fülle der im vergangenen Jahr zertifizierten Objekte wählte eine Fachjury fünf Siegerprojekte aus, die diese Herausforderung besonders innovativ und vorbildlich, aber auch auf sehr unterschiedliche und vielfältige Weise umgesetzt haben. Ergänzt wurden die Preise durch die Würdigung langjährigen Engagements sowie der durch eine Onlineabstimmung ermittelte Publikumspreis.
Die Fünf Jury-Preisträger 2026: Exzellenz in Bild, Form und Funktion
- Genossenschaft San Simeone, ein Meilenstein im mehrgeschossigen Wohnbau. Das sechsgeschossige Wohngebäude zeigt eindrucksvoll, wie sich moderne Tragwerksplanung mit hoher energetischer Effizienz im Rahmen von genossenschaftlichem Wohnbau vereinen lässt. Es setzt Maßstäbe für leistbaren und gleichzeitig kompromisslos nachhaltigen Wohnraum im urbanen Kontext.
- Ein Musterbeispiel für die Renaissance historischer Bausubstanz ist Haus RV in San Mauro Torinese. Die behutsame Sanierung einer Jugendstilvilla aus dem frühen 20. Jahrhundert belegt, wie Denkmalpflege und modernster Effizienzstandard (KlimaHaus R / Klasse A) Hand in Hand gehen. Mit Naturmaterialien wie Korkdämmung sowie intelligenter Haustechnik wurde die historische Seele bewahrt und gleichzeitig fit für die Klimazukunft gemacht.
- Als harmonischer Dialog zwischen Weinarchitektur und Umwelt zeigt sich Ansitz Dornach in Salurn. Das neue, als KlimaHaus Wine zertifizierte Weingut integriert sich als eleganter Sichtbetonbau perfekt in die Rebhänge des Etschtals. Neben natürlicher Schwerkraftverarbeitung im Keller sorgen Radon-Schutz, Mineralwolledämmung und eine kontrollierte Belüftung für ein vorbildliches Mikroklima bei der Produktion biodynamischer Weine.
- Grundschule Riffian: Das Bildungszentrum Riffian führt Grundschule, Kindergarten und Turnhalle zu einem modernen Lernort zusammen. Als erste Grundschule in Südtirol mit dem Qualitätssiegel KlimaHaus School ausgezeichnet, punktet der Baukörper nicht nur mit hoher Energieeffizienz, sondern mit hervorragender Raumluftqualität, Akustik und natürlicher Belichtung – Faktoren, die das Wohlbefinden und die Gesundheit der Schulkinder direkt fördern.
- Oberhof (Olang): Ein spürbarer Schulterschluss zwischen Tradition und Hightech. Die energetische Sanierung des denkmalgeschützten Bauernhauses aus dem 15. Jahrhundert verlangte höchste Sensibilität. Mittels Geothermie und einer Photovoltaikanlage auf dem Futterhaus gelang der Spagat, den Jahrhunderte alten Hof emissionsarm und zukunftsfähig zu machen (KlimaHaus R / Klasse A).
Neben den Jurypreisen wurde der Fidelity Cube verliehen. Er ging in diesem Jahr an den verdienten KlimaHaus Berater Marco Mauro. Die Auszeichnung ehrt sein langjähriges, unermüdliches Engagement und seine fachliche Konsequenz, die KlimaHaus-Baukultur in der Praxis zu verankern und weiterzugeben.
Der Publikumspreis, der im Rahmen einer Online-Abstimmung ermittelt wurde, ging an die Grundschule Sarnthein. Das zukunftsweisende Bildungsgebäude im Sarntal erfüllt den Nullemissionsstandard und überzeugte die Öffentlichkeit mit seiner kompakten, tageslichtdurchfluteten Architektur, dem Anschluss an das lokale Fernwärmenetz und einem minimalen CO₂-Fußabdruck von lediglich 22 kg CO₂/m²a.
Ein Signal weit über die Branche hinaus
„Die KlimaHaus Awards sind weit mehr als eine Würdigung herausragender Architektur“, betont Landesrat für Energie, Natur-, Umwelt-, und Klimaschutz Peter Brunner. „Die ausgezeichneten Projekte beweisen Mut und zeigen, dass klimagerechtes Bauen keine Einschränkung ist. Indem wir den Gebäudebestand energetisch optimieren, sparen wir nicht nur Kilowattstunden, sondern schaffen zugleich die Grundlage für nachhaltige, komfortable und zukunftsfähige Lebensräume.“
„Die KlimaHaus Awards sind weit mehr als eine Huldigung hervorragender Architektur“, betont Energie- und Umweltlandesrat Peter Brunner. „Die prämierten Bauherren und Planer beweisen Mut. Sie zeigen, dass klimagerechtes Bauen keine Einschränkung bedeutet, sondern der Schlüssel zu mehr Wohnkomfort, niedrigeren Betriebskosten und echter Enkeltauglichkeit ist. Wenn wir den Gebäudebestand energetisch optimieren, sparen wir nicht nur Kilowattstunden – wir schützen unsere Ressourcen und schaffen gesunde Räume für die gesamte Gesellschaft.“ Hochbaulandesrat Christian Bianchi betonte in seiner Laudatio die Wichtigkeit des Zusammenspiels von Planern, Bauwirtschaft und Handwerk, die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand und unterstrich die Strahlkraft des Vorzeigemodells-KlimaHaus weit über die Landesgrenzen hinaus.