Südtirols Klimavorreiter: Sieben Gemeinden mit dem „KlimaGemeinde Award“ ausgezeichnet
Am gestrigen Abend wurden im Rahmen eines feierlichen Festakts sieben Südtiroler Gemeinden für ihr herausragendes Engagement im Klimaschutz geehrt. Landesrat Brunner überreichte die begehrten Zertifizierungen an die Gemeinden, die durch konkrete Maßnahmen in Bereichen wie Energieeffizienz, Mobilität und Ressourcenschonung eine Vorbildfunktion für das ganze Land einnehmen.
In seiner Eröffnungsrede unterstrich Landesrat Brunner die zentrale Rolle der lokalen Ebene: Gemeinden seien die wichtigsten Gestalter einer ressourcenschonenden Zukunft. Sie übernehmen eine entscheidende Vorbildfunktion sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die ansässigen Unternehmen. Das KlimaGemeinde Programm unterstützt sie dabei, maßgeschneiderte Energie- und Klimaschutzmaßnahmen zu erarbeiten, diese konsequent umzusetzen und deren Wirksamkeit objektiv zu verifizieren.
Die Preisträger 2025 und ihre Erfolgsmodelle
Die sieben ausgezeichneten Gemeinden – allesamt mit dem „Silver“-Status zertifiziert – haben in den vergangenen Jahren beeindruckende Projekte realisiert. Hier eine kurze Auswahl:
Hinter der Auszeichnung steht ein strenger, mehrstufiger Prozess, der von der KlimaHaus Agentur begleitet wird. Das Programm KlimaGemeinde basiert auf dem „European Energy Award“ (eea), einem europaweiten Energiemanagementsystem für Kommunen. Es unterstützt Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen und ermöglicht den Gemeinden, ihre Fortschritte durch externe Audits messen zu lassen und sich in einem internationalen Benchmark zu vergleichen.
Foto: Davide Gigli
In seiner Eröffnungsrede unterstrich Landesrat Brunner die zentrale Rolle der lokalen Ebene: Gemeinden seien die wichtigsten Gestalter einer ressourcenschonenden Zukunft. Sie übernehmen eine entscheidende Vorbildfunktion sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die ansässigen Unternehmen. Das KlimaGemeinde Programm unterstützt sie dabei, maßgeschneiderte Energie- und Klimaschutzmaßnahmen zu erarbeiten, diese konsequent umzusetzen und deren Wirksamkeit objektiv zu verifizieren.
Die Preisträger 2025 und ihre Erfolgsmodelle
Die sieben ausgezeichneten Gemeinden – allesamt mit dem „Silver“-Status zertifiziert – haben in den vergangenen Jahren beeindruckende Projekte realisiert. Hier eine kurze Auswahl:
- Abtei (Badia): Überzeugte unter anderem mit der Installation neuer Photovoltaikanlagen, der Einweihung eines zentralisierten Recyclingzentrums und innovativen Mobilitätsprojekten wie dem „Badia Bus“.
- Deutschnofen: Setzte auf eine vollständige Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Technik (inklusive nächtlicher Dimmung) und einem Mobilitätsplan mit den angrenzenden Gemeinden.
- Kaltern an der Weinstraße: Punktet mit einem umfassenden Klimaplan 2020–2030, der Förderung nachhaltiger Mobilität („Pendeln mit Köpfchen“) sowie Sensibilisierungsprojekten in Schulen.
- Aldein: Etablierte das Projekt „Aldein radelt“ und arbeitete an gezielten Schritten zur Steigerung der Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden sowie zur Verbesserung des Abfallmanagements.
- Montan: Realisierte eine PV-Anlage auf dem Rathaus, die Sanierung des Kindergartens und investierte in geschützte Wege für Fußgänger und Radfahrer.
- Neumarkt: Betreibt bereits 12 PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, sowie 2 Wasserkraftanlagen und hat die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt.
- Villanders: Bezieht für alle kommunalen Gebäude zu 100 % Grünstrom, errichtete einen neuen Recyclinghof und engagiert sich in der Gründung einer Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG).
Hinter der Auszeichnung steht ein strenger, mehrstufiger Prozess, der von der KlimaHaus Agentur begleitet wird. Das Programm KlimaGemeinde basiert auf dem „European Energy Award“ (eea), einem europaweiten Energiemanagementsystem für Kommunen. Es unterstützt Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen und ermöglicht den Gemeinden, ihre Fortschritte durch externe Audits messen zu lassen und sich in einem internationalen Benchmark zu vergleichen.
Foto: Davide Gigli