HOLZBAU: STADT, POLITIK, KONSTRUKTION - Vom skandinavischen Modell zum System Italien
Der Holzbau in Italien durchläuft derzeit eine Phase des tiefgreifenden Wandels. Jüngste Daten belegen, dass Holz nicht mehr nur dem hochwertigen Wohnungsbau oder dem ländlichen Kontext vorbehalten ist, sondern zunehmend strukturell Einzug in öffentliche Bauten und große private Projekte hält – oft eingebettet in komplexe und bereits stark bebaute urbane Strukturen.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, das italienische Modell des Holzbaus in den Fokus zu rücken. Dabei wird hinterfragt, wie diese Technologie mit dicht besiedelten Städten, bestehender Infrastruktur und gewachsenen Baubeständen interagieren kann, während sie gleichzeitig den heutigen Anforderungen öffentlicher und privater Auftraggeber an Nachhaltigkeit, Schnelligkeit und architektonischer Qualität gerecht wird. Der Vergleich mit den schwedischen Erfahrungen der Stockholm Wood City bietet eine internationale Perspektive, um zu verstehen, wie politische Strategien, Wertschöpfungsketten und urbane Visionen den Einsatz von Holz im großstädtischen Maßstab steuern können. Ausgehend von diesem Modell soll eine kritische Reflexion über den italienischen Kontext angestoßen werden. Dabei werden Daten, Projekte und Fallstudien hervorgehoben, die zeigen, dass Holz auch für komplexe, großdimensionierte und hochverdichtete urbane Interventionen eine ausgereifte Technologie darstellt.
Infos zum Event
- 29.01.2026 09:30 - 12:30
- KlimaHaus 1