Kongress Legno Italia 2026
Holz ist längst nicht mehr nur eine gestalterische Entscheidung: Es ist eine Frage des Marktes, von Investitionen und der Stadtpolitik.
Am 29. Oktober, auf dem Kongress Legno Italia 2026, folgt die Diskussion einem Weg, der einige der entscheidenden Schritte für die Entwicklung der Wertschöpfungskette durchquert.
Den Auftakt bildet das Verhältnis zwischen Dekarbonisierung und Immobilienentwicklung. Dabei wird betrachtet, wie eingebetteter Kohlenstoff (Embodied Carbon), ESG-Kriterien, CO₂-Zertifikate und nachhaltige Finanzierung immer konkreter Einzug in die Businesspläne und Investitionsstrategien der Immobilienwirtschaft (Real Estate) halten.
Von dort aus weitet sich der Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette – vom Wald bis zur Bauindustrie –, wobei Waldbewirtschaftung, Innovation, Investitionen und wirtschaftliche Rentabilität im Mittelpunkt stehen, unter anderem durch den Vergleich mit europäischen Erfahrungen und Benchmarks.
Der Weg führt anschließend zu den städtebaulichen Maßnahmen und regulatorischen Instrumenten, um die Rolle zu vertiefen, die Anreize, Vorschriften, Leistungsstandards und Partnerschaften bei der Beschleunigung der Dekarbonisierung des Gebäudesektors spielen können, um günstige Bedingungen für eine stärkere Verbreitung von Holz in den Städten zu schaffen.
Den Abschluss des Tages bildet die internationale Keynote zum Thema „Die Zukunft des Bauens im Spannungsfeld zwischen Material, Stadt und Nachhaltigkeit“.
Ein Dialog, der die Produktionskette, die Immobilienwirtschaft, Institutionen und die Planungsbranche miteinander verbindet, um den Sektor aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und zu verstehen, welche Instrumente, Erfahrungen und Modelle seine Entwicklung konkret begleiten können.
Veranstaltet von: ARCA, CasaClima, Conlegno, Filiera Legno, Habitec, Legambiente, PEFC, UNCEM
Media partner: Architecture Insights, il Quotidiano Immobiliare, Klimahouse
Organisationssekretariat: USUP
Infos zum Event
- 29.10.2026 09:00 - 17:30
- KlimaHaus 2
- Architekt 6